Wovon profitiere ich als Arbeitgeber?

Einige Gründe, weshalb sich Fachleute mit einer Berufsausbildung im Gesundheitswesen für den Rotkreuzdienst (RKD) engagieren:

Gleichberechtigung / Allgemeine und fachliche Weiterbildung / In Notlagen wissen - wo - wie - was - mit wem / Kameradschaft / Teamgeist / Vorbereitung für Auslandeinsätze / Grenzen erfahren


Die Ausbildung und Einsatzerfahrungen im RKD sind vielfältig: Vertiefung des medizinischen Fachwissens, Ausbildung in psychologischer Nothilfe, Aneignen von Fachwissen zu Spezialthemen in Katastrophen- und Kriegsmedizin, Kenntnisse der Grundregeln des humanitären Völkerrechts, der Genfer Konvention sowie der Rotkreuzgrundsätze.  Angehörige des RKD (AdRKD) kommen immer als Spezialistinnen und Spezialisten zum Einsatz, was bedeutet, dass sie generell eine Führungsfunktion ausüben.

Die Angehörigen des RKD erhalten in der Armee Ausbildungs- und Einsatzerfahrung, die sie auch in ihrem zivilen Berufsleben optimal einbringen können. Sie lernen die interdisziplinäre Zusammenarbeit kennen. Im Rahmen der Armee und des Rotkreuzdienstes haben sie die Möglichkeit, Weiterbildungen zu besuchen.  Das Themenspektrum ist breit und reicht von medizinischen Fachdienstkursen über Methodik und Didaktik bis hin zu Kursen in Krisenkommunikation oder Spezialthemen wie zum Beispiel die Behandlung und Pflege von Personen mit Verbrennungs- und Schussverletzungen. In den Kaderkursen kommen Leadership Module hinzu, welche auch zivil anerkannt sind. 

Alle Partner des Koordinierten Sanitätsdienst (KSD), also auch Spitäler und Arztpraxen, profitieren von den durch den RKD erweiterten Kompetenzen der Mitarbeitenden. Sie können als Schlüsselpersonen in Krisen- und Katastrophenkonzepten eingesetzt werden. 
Das Kompetenzprofil der Angehörigen des RKD befähigt sie zu Funktionen als Fachvorgesetzte und Ausbildende.  Insbesondere Kader RKD haben Erfahrung in Stabsarbeit unter erschwerten Bedingungen. Sie können in Krisensituationen als Führungspersonen eingesetzt werden.